Freilichtmuseum Kommern

 
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 Pumpspeicherwerk in Vianden in Luxemburg

Austellung SEO M

Das Pumpspeicherwerk in Vianden an der Our ist das größte seiner Art in Europa. Die SEO (Societe Electrique de l'Our) wurde 1951 gegründet. Die Hauptaktionäre waren und sind der Luxemburger Staat und die RWE. 1959 wurde mit den Arbeiten am Pumpspeicherwerk begonnen und 1964 mit der offiziellen Einweihung des Kraftwerks beendet. Die Kaverne mit den Maschinen 1 bis 9 ist die größte seiner Art in Europa. Im Frühjahr 1970 wurde dann die dritte Ausbauphase mit einer umkehrbaren Pumpturbine in Angriff genommen. Die endgültige Inbetriebnahme fand schließlich im Herbst 1976 statt. Im Dezember 2014 erfolgte die vierte Ausbauphase mit Maschine 11. Die Turbinen der Anlage werden über Fallrohre die einen Durchmesser von bis zu 6,50 haben mit Wasser aus dem eigens dafür gebauten Stausee auf dem so genannten Nikolausberg versorgt. Dieser Stausee beinvorratet in zwei Oberbecken ca. 7.340.000 m³ Wasser. Bei voller Auslastung produziert das Kraftwerk mit allen Maschinen 1.316 MW Strom.

 weitere Info unter: http://www.seo.lu/

 Trier-Bastion in der Südallee

Bastion-Trier

Ein nicht so bekanntes Denkmal in Trier ist die Bastion in der Südallee. Hierbei handelt es sich um einen Geschützturm der zwischen 1540 und 1543 aus roten Sandsteinquadern erbaut wurde, und in die mittelalterliche Stadtmauer integriert war. Die Bastion zählt zu den wenigen Überresten der mittelalterlichen Stadtbefestigung der Stadt Trier.

Lage googleMaps: http://maps.google.de

  Ausweichbunker NRW bei Kall - Urft

Ausweichbunker NRW

In der Zeit des kalten Krieges wurden in ganz Deutschland unter strengster Geheimhaltung mehrere große Bunkeranlagen gebaut. Hierzu gehört auch der Ausweichsitz der Landesregierung NRW in unmittelbarer Nähe der kleinen Eifelortschaft Kall-Urft. Eine unscheinbare Doppelgarage tarnte Jahrzehnte den Eingang der Bunkeranlage vor den Blicken der Öffentlichkeit. In den 90er Jahren wurde der Bunker außer Betrieb gestellt, und an die Familie Röhling veräußert, die Anfang 2009 das Bauwerk als Dokumentationsstätte der Öffentlichkeit zugänglich machten. Bei fachlich kompetenten Führungen erhält der Besucher einen fast realen Einblick in das Leben der Bunkerbesatzung, die im Ernstfall (Atomangriff) 30 Tage völlig autark die Geschicke der Landesregierung von NRW aus dem Bunker lenken konnten. Die gesamte technische Einrichtung ist bis auf einige Einrichtungsgegenstände vollkommen in Takt und funktionsfähig. Hierzu zählen z.B. Telefontechnik, Notstromeinrichtungen, Fernschreibertechnik, Luftfilteranlagen und ein komplettes Radiostation die vom WDR eingerichtet wurde.

  weitere Info unter: http://www.ausweichsitz-nrw.de

  Festung Ehrenbreitstein

Festung Ehrebreitstein

Eine der besterhaltenen Festungsanlage in Europa, ist die Festung Ehrenbreitstein. 1828 wurde dieses imposante Bauwerk fertiggestellt, und galt zu damaligen Zeit als uneinnehmbar. Als Teil der Gesamtfestung Koblenz, zählte diese Festung zu den grössten seiner Art im europäischen Raum. Ausgrabungen haben eine Besiedlung des Festungsberges schon um 4000 v.Chr. belegt. Um 1129 n.Chr. stand am heutigen Standort der Festung eine Burganlage. 1801 wurde der Vorgängerbau der heutigen Festung von den Franzosen gesprengt, und 1817 begannen die preußischen Militärs mit dem Wiederaufbau der riesigen Anlage, und wendeten dabei das gesamte militärische Wissen der damaligen Zeit an.

weitere Info unter: http://www.diefestungehrenbreitstein.de

  Radioteleskop Effelsberg

Telskop-Effelsberg 3

Das Radioteleskop Effelsberg wurde vor über 30 Jahren in einem kleinen Tal in der Eifel errichtet. Mit einem Durchmesser von 100 Meter ist es nach wie vor eines der beiden grössten voll beweglichen Radioteleskope der Erde. Mit dem Teleskop lässt sich Radiostrahlung aus Millionen oder sogar Milliarden von Lichtjahren Entfernung messen und damit das Universum erforschen.

Zu erreichen ist das Radioteleskop von Bad Münstereifel aus über die L234 in Richtung Effelsberg. Oberhalb des Ortes Effelsberg liegt ein PKW - Parkplatz von dem man in ca. 700m Entfernung zu Fuss das Radioteleskop erreicht.

weitere Info: http://www.mpifr-bonn.mpg.de/effelsberg

  Ordensburg Vogelsang

Ordensburg Vogelsang

Das Gebiet des Truppenübungsplatzes Vogelsang mit der sich darin befindlichen Ordensburg  aus der NS-Zeit, wurde am 1.Januar 2006 nach 60jähriger militärischer Nutzung der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Die monumentalen Bauwerke beeindrucken noch heute die Besucher der Ordensburg.  Fast  alle Bauwerke sind  original erhalten, und bieten dem Betrachter einen Einblick in die Bauweise der NS-Zeit.  Die vielen Wanderwege im Gebiet des Nationalparks Eifel laden jeden Wanderer der die schöne Natur der Eifel erleben möchte dazu ein, die Gegend um die Ordensburg zu erkunden. Einer der Wanderwege führt direkt zum toten Dorf Wollseifen, dieses Dorf wurde im September 1946 von den britischen Militärs ( 1950 Übergabe an das belgische Militär ) geräumt, um dort Schießübungen zu Veranstalten. Die einstigen Bewohner von Wollseifen konnten ihren Heimatort bis zur Auflösung des Truppenübungsplatzes nicht besuchen. Geht man durch den toten Ort dann entsteht wohl bei jedem ein beklemmendes Gefühl. Der Eifelnationalpark ist ein Ausflugsziel das sich zu jeder Jahreszeit für Jung und Alt anbietet.

weitere Info unter: http://www.vogelsang-ip

  Chlodwig-Stele

Stele1
Schlacht bei Tolbiacum (Zülpich)
Sieg von Chlodwig I. König der Franken über die Alemannen im Jahre 496.
Stele geschafen von Ulrich Rückriem
Gestiftet am 18.09.1999 von
Manfred Vetter und Henrik Hanstein

Dieses Denkmal finden Sie in der Nähe von Langendorf bei Zülpich

Lage googleMaps: http://maps.google.de

  Astropeiler Stockert

Astropeiler

Schon von weitem gut zu erkennen, ist dieses Industriedenkmal einer der auffälligsten Punkte im Raum Bad Münstereifel. Der Astropeiler  Stockert wurde 1955/56 auf dem 435 Meter hohen Stockert, einem Berg bei Bad Münstereifel-Eschweiler gebaut und am 17. September 1956 eingeweiht. Deutschlands erstes Radioteleskop hat einen Spiegeldurchmesser von 25m und wurde sowohl zivil als auch militärisch genutzt. Das Max-Planck-Institut und die Universität Bonn nutzten das Teleskop bis 1979 wissenschaftlich. 2005 erwarb die NRW-Stiftung das Teleskop, das jetzt restauriert werden kann. Um das Industriedenkmal zu besichtigen wenden Sie sich an den Förderverein Astropeiler Stockert e.V..

weitere Info unter: http://astropeiler.de

  Westwall bei 52152 Simmerath-Lammersdorf

Westwall 11

Zwischen 1938 und 1940 errichtete das NS-Regime eine 630 Kilometer Verteidigungslinie von Kleve bis nach Weil am Rhein, den Westwall (Siegfried-Linie). Ausser ihrer ca. 18.000 Bunker und anderen Verteidigungsanlagen errichtete man kilometerlange  Panzersperren (Höckerlinie). Diese Höckerlinien kann man heute noch überall entlang des Westwalls besichtigen. Besonders gut erhalten sind diese Relikte aus der NS-Zeit in der Eifel. Das Foto zeigt einen Abschnitt bei Simmerath-Lammersdorf.

Der Erhalt dieser Baudenkmäler soll ein Mahnung aus vergangener Zeit sein!

weitere Info unter: Exkursionen/Westwall
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