Freilichtmuseum Kommern

 
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   Jagdschloss Burg Linn

Jagdschloss Linn

Kellnereirechnungen des Amtes Linn berichten von größeren Baumaßnahmen in der Vorburg der Burg Linn in den Jahren 1707 und 1708. In diesem Zeitraum wurde ein altes Back- und Brauhaus zu einer „Kellnerei“ (Sitz des kurkölnischen Amtmannes) und einer Scheune umgebaut. Kurfürst Clemens August gestaltete um 1740 die Kellnerei zu einem Jagdschlösschen um, in dem er bei seinen seltenen Besuchen in Linn verweilte. Nach der Verpachtung der Linner und der Oppumer Jagd an die Gemeinden des Amtes Linn 1771 wird sich Clemens August wahrscheinlich nicht mehr in Linn aufgehalten haben. Der Besucher kann fast alle zeitgemäß eingerichteten Räume des Jagdschlosses besichtigen. Einen besonderen Höhepunkt bietet gewiss die Sammlung mechanischer Musikinstrumente, die sich ebenfalls in einem Raum des Jagdschlosses befindet. Das älteste Stück ist eine Flötenuhr, die um 1805 im Schwarzwald gebaut wurde.

weitere Info unter: www.krefeld.de/de/museum-burg-linn

   Burg Linn

Burg Linn

Die einstmals kurkölnische Landesburg (Wasserburg) Linn befindet sich vor den Toren der Stadt Krefelds. Die von einem breiten Wassergraben umgebene Burganlage mit ihrer erhaltenen Vorburg ist eine der ältesten Burganlagen des Niederrheins. Die gesamte Bausubstanz zeigt noch heute ein realistisches Bild einer mittelalterlichen Burganlage. Als Stammsitz der freiadeligen Herren von Linn errichtet, erwarb1188 der Kölner Erzbischof die Burg und setzte die Herren von Linn als seine Lehnsleute wieder in ihren Besitz ein. Um 1264 wurden die Grafen von Kleve mit dem Besitz belehnt und gründeten um 1300 zu Füßen der Burg die Stadt Linn. Der überwiegende Teil der Burg stammt noch heute aus dem 13. Jahrhundert. Nach der Besteigung des Turmes hat man einen wunderschönen Blick über die Krefelder Umgebung. Zu besichtigen sind auch der Rittersaal mit Burgkapelle, der Küchenflügel und zahlreiche zeitgemäß eingerichtete Räume

weitere Info unter: www.krefeld.de/de/museum-burg-linn

   Schloss Stolzenfels

Schloss Stolzenfels

Zirka 6,5 Kilometer vom Stadtzentrum Koblenz rheinaufwärts thront das UNESCO Weltkulturerbe Schloss Stolzenfels über dem linken Rheinufer. Kunst- wie kulturhistorisch gehört das im 19. Jahrhundert aus den Ruinen einer Burg des 13. Jahrhunderts erstandene Schloss mit zugehörigem Park und Gärten zu den beachtenswertesten Leistungen preußischer Rheinromantik. Unterhalb der Burg befinden sich zahlreiche Parkmöglichkeiten. Über eine ca. 600 Meter langen Fußweg erreicht man nach ungefähr 15 Minuten das Schloss. Im Schloss werden informative Führungen angeboten.

weitere Info unter: http://www.schloss-stolzenfels.de/

  Schloss Arenfels

SchlossArenfelsM

Das wohl bedeutendste Bauwerk von Bad Hönningen stellt Schloss Arenfels dar. Schon von weitem sieht man das imposante Bauwerk  auf einem Felsen im grellen hellgelb über Bad Hönningen thronen. Um 1258 -59 entstand die Burg Arenfels unter der Federführung des Gerlach von Isenburg. Da die Burg nie zerstört wurde, kann man davon ausgehen, dass die heutige Grundform des Bauwerkes dem Ursprung des Erstbaues entspricht. Die gesamte Anlage besteht aus Baumaterial der Umgebung. Unter den zahlreichen Besitzern bis ins 17. Jahrhundert reiht sich auch Saletin von Isenburg, Erzbischof zu Köln ein. 1848 ging das Schloss in den Besitz der Familie Westerhold Arenfels über. Der herrschaftliche Wohnsitz wurde unter Graf Arenfels durch den berühmten deutschen Achitekt und Dombaumeister von Köln, Ernst Friedrich Zwirner, zum Renaissanceschloss im neugotischen Stil umgebaut. Aufgrund der 365 Fenster, 52 Türen und den 12 Türmen nennt man Schloss Arenfels auch ,,Jahresschloss“.

weitere Info unter: http://www.schloss-arenfels.de/

  Burg Kriegshoven

Burg Kriegshoven

Der Ursprung von  Burg Kriegshoven liegt wohl in der ersten Hälfte des  13. Jh. 1332 wurde das Anwesen erstmals als Kölner Lehen in der Hand des Ritters Gerhard von Alfter zu Kirspenich erwähnt. 1374 ging Kriegshoven als Lehen an den Ritter Albrecht "Beoyve von Vunsleden". In den kommenden Jahrhunderten bis in unsere Zeit wechselte die Burg oftmals den Besitzer. Emil Wülfing ließ 1868-70 vom Architekten Wilhelm Graf Mörner das Herrenhaus um- und ausbauen. Des Weiteren ließ er 1900 die Vorburg modernisieren und vergrößern. Das herrschaftliche Haus ging 1952 an den Schwiegersohn Emils II. von Wülfling, Friedrich von Scherenberg über. Die Burganlage befindet sich bis heute in Familienbesitz, und kann nur von außen besichtigt werden.

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  Erlebnisburg Kerpen (Eifel)

Burg Kerpen

1265 wurde die Burg Kerpen zum ersten Mal erwähnt. Damals trug Theoderich II. von Kerpen die Burg dem Kölner Erzbischof Engelbert II. von Falkenburg zu Lehen auf. Die korrekte Bauzeit der Burg Kerpen konnte bis heute nicht geklärt werden. Im Laufe der Zeit wechselten die Besitzer der Burg mehrfach, bis  das Reichskammergericht zu Speyer den Streit um die Besitzansprüche beendete, und die Herrschaft Kerpen samt Burg der Herzogin von Arenberg zu sprach. Französische Truppen zerstörten die Burg im Reunionskrieg 1682. Johann Heinrich Dün setzte die teils verfallene Burg um 1893 wieder in Stand. Die Besitzer der Burg wechselten bis in unserer Zeit noch mehrfach. 2010 wurde das Anwesen von einer niederländischen Familie umfangreich renoviert, und die Erlebnisburg war geboren. Eine Vielzahl von Veranstaltungen werden dem Besucher über das ganze Jahr verteilt angeboten. 

weitere Info unter: http://www.castlekerpen.com

  Schloss Burg bei Solingen

Schloss Burg

Eine der größten wiederhergestellten Burganlagen Westdeutschlands befindet sich im Bergischen-Land bei Solingen, Burg Schloss. Die Grafen und Herzöge von Berg bauten dieses imposante Bauwerk als 2. Herrschaftssitz am Anfang des 12. Jahrhunderts (nach 1133). Die Burganlage beherbergt das Bergische Museum, das dem Besucher einen Einblick in das Leben auf der Burg über mehrere Jahrhunderte aufzeigt. Des Weiteren befindet sich in der Burg  eine große Historische Eisenbahn ( Märklin Spur 0 ) die an bestimmten Tagen im Jahr zu besichtigen ist. Das ganze Jahr über finden auf dem Burggelände zahlreiche Veranstaltungen statt, da gibt es Märkte, Basare, Konzerte, Theater und Ritterspiele. In und um Schloss Burg kann man in vielen kleinen Läden und Restaurants seine Einkaufslust oder auch den Hunger nach einem langen Tag befriedigen.

weitere Info unter: http://www.schlossburg.de

  Schloss Wachendorf

Schloss-Wachendorf

Schloss Wachendorf wird erstmalig im Jahre 1190 als Vogtei eines adligen Herrn über kirchlichen Grundbesitz erwähnt, später entwickelte sich aus dem Schloss eine mittelalterliche Wasserburg.
Um das Jahr 1883 wurde die damalige Wasserburg im 30jährigen Krieg stark befestigt. In diesem Zeitraum wurde die Anlage dann letztmalig umgebaut, nämlich zum heutigen Schlossbau. Mit diesem Ausbau entstanden das repräsentative Haupttreppenhaus und die freizügigen Säle. Das Schloss befindet sich seit 1896 im Familienbesitz der von Mallinckrodts bzw. Müller von Blumencrons, heute in der fünften Generation. Der weitläufige Park mit Allee und mehreren Weihern, stehen wie der gesamte Gebäudekomplex unter Denkmalschutz. Nach der Renovierung 2006, ist der Hauptwohnbereich mit jeglichem Komfort ausgestattet und kann für Veranstaltungen aller Art gemietet werden.

weitere Info unter: http://www.schloss-wachendorf.de

  Burg Flamersheim

Burg Flamersheim

Die Gründung der Burg geht auf adlige Vögte zurück, die den Kirchenbesitz, einen Fronhof des Kölner Stifts St. Maria ad Gradus, verwalteten und ihre Erbansprüche sichern wollten. Am 1. Juni 1358 wurde die Burg bereits als zweiteiliger Adelssitz mit einer Vorburg erwähnt. Später kam die Burg als Jülicher Lehen nacheinander an verschiedene Familien. In den 200 Jahren zwischen 1564 und 1774 wurde die Burg ein Stützpunkt der protestantischen Lehre, für die um 1770 am Markt eine evangelische Kirche gebaut wurde. Die Herren von Quadt, welche von 1564 bis ins Mitte des 18. Jahrhunderts in Flamersheim verweilten, bauten die Hauptburg im Jahre 1776 zu einem zwei türmigen Barockschloss um. 1861 kam die Burg an die Fabrikantenwitwe Bemberg, deren Sohn Julius 1884 in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben wurde und dessen Nachkommen das Schloss heute noch bewohnen.

weitere Info unter:http://www.landlustburgflamersheim.de

  Obere Burg Kuchenheim

Burg Kuchenheim

1259 wurde die Burg „castrum Cugenheim“ zum erstenmal erwähnt. Der Vorgängerbau der Burg ist nach archäologischen Untersuchungen etwa im 11./12. Jahrhundert anzusiedeln. Dieser Vorgängerbau  gehörte von seiner Bauart zur sogenannten Motte („la Motte“; der Hügel). Beim Bau einer Motte wurde  ein vorhandener oder ein von Hand mit dem Erdreich des Burggrabens aufgeschütteter Hügel verwendet, auf diesem Hügel wurde anschließend ein Wohnturm errichtet. Des Weiteren umgaben den Hügel ein Wassergraben und eine Mauer, die im frühen Mittelalter meistens aus Holzpfählen bestand und später in der Regel durch ein Steinbauwerk ersetzt wurde.

Die Burg befindet sich in Euskirchen-Kuchenheim, Carl Koenen-Str.25b,
 
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  Burg Nideggen

Burg Nideggen

Burg Nideggen wurde im  12 Jahrhundert als Wohnsitz   der Grafen von Jülich erbaut. Die Burg liegt auf einer Anhöhe im Ort Nideggen bei Düren und  ist eine der interessantesten Bauwerke dieser Art  im Umkreis. Da die Nidegger Burg im strategisch wichtigen Grenzgebiet zwischen Monschau und Köln lag, gab es immer wieder Kämpfe um dieses  Kleinod. Erst 1542 im Geldrischen Erbfolgekrieg wurde die Burganlage, die bis in diese Zeit als uneinnehmbar galt, von Kaiser Karl V. zum ersten mal zerstört.  Heute ist die Burg als Museum ausgebaut und vermittelt dem Besucher eindrucksvoll das mittelalterliche Leben im und um diese Burg.

weitere unter Info: burg-nideggen.de

  Stadtburg Andernach

Andernach

Ruine der Ehemaligen Erzstiftisch-Kurfürstlischen Burg. Die Stadtburg wurde im 12.Jahrhundert erbaut, letzte Erweiterung 1491-95 durch Errichtung des Pulverturms und Aufstockung des Bergfrieds. 1689 durch die Franzosen zerstört. Die Anlage zählt zu den Besterhaltensten Ruinen einer mittelalterlichen Stadtburg am Mittelrhein.

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  Schloss Eicks

Eicks

Bei Mechernich-Eicks finden wir in einer Talsenke das wunderschöne spätbarocke als Wasserburg konzipierte Schloss-Eicks. 1344 wurde die Herrschaft Eicks erstmals erwähnt. Johann von Eicks baute einen Frohnhof zu einer festen Burg aus. Nach der Zerstörung 1365 wird als nächster Besitzer Dietrich von Syberg benannt (1628). Im 17. Jahrhundert baute man die Vorburg aus, und um 1680/1685 entstand das Herrenhaus. Schloss Eicks befindet sich seit 500 Jahren in Familienbesitz und wird als Wohnsitz der Eigentümer genutzt.                                      

weiter Info unter: http://schloss-eicks.de

  Burg Eltz

Burg Eltz

Burg Eltz ist eine der schönsten Ritterburgen Deutschlands, stammt aus dem 12.-16. JH. und liegt oberhalb des kleinen Flüsschens Eltz. Viele werden diese Burg noch als Abbildung auf der alten 500-Mark-Note her kennen. Vom nahe gelegen Parkplatz (ca.200 m) kann man dieses Kleinod des Mittelalters  gut zu Fuß erreichen. Für Personen die auf Hilfe angewiesen sind, fährt in regelmäßigen Abständen ein kleiner Bus zwischen Parkplatz und Burg. Für Leute die gut zu Fuss sind, gibt es noch einen Wanderparkplatz der ca. 1,4 km von der Burg entfernt  und von der Moselseite zu erreichen ist.   

weitere Info unter: burg-eltz.de

  Burg Ringsheim bei Euskirchen-Schweinheim

Ringsheim

Burg Ringsheim beziehungsweise Schoss Ringsheim fand seine erste Erwähnung um das 13.Jahrhundert.  Die hochherrschaftlichen Herren von Ringsheim die in der Region weitläufig ansässig waren erhielten dieses Lehen von Köln. Johann Hurth von Schoeneck kaufte das weitläufige Anwesen um 1455, da die Herren von Ringsheim hoch überschuldet waren. Als die Familie von Schoeneck mangels Erben ausstarb, ging die Burg um 1615 wieder in erzbischöflichen Besitz über, und wurde dann ca. 1635 an den Generalwachtmeister Johann Freiherr von Beck wieder als Lehen vergeben. Im Jahre 1656 kaufte Philipp von der Vorst-Lombeck wiederum das komplette Anwesen vom Sohn des Freiherrn von Beck. Durch einen langen Erbstreit im Jahre 1713 ging das Schloß abermals an die Familie Hurth von Schoeneck, die Freiherrn von Harff zu Dreiborn und Ringsheim. Ab 1713 blieb die Burg Ringsheim fast 200 Jahre im Besitz der Familie der Freiherren von Dalwigk, und wurde 1990 an die Wennemar von Schaffhausen vererbt. Die Burg war durch ihre strategisch günstige Lage stark umkämpft, und eine zum Anwesen gehörige Ortschaft ging etwa um 17hundert unter, von der nur noch die Kirchenruine in unmittelbarer Nähe der Burg zeugt. Heute ist das hervorragend erhalten Schloß aus dem 17. Jahrhundert in Privatbesitz, und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

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  Hardtburg

Hardtburg

Die von Wassergräben umgebene zweiteilige Burg stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert. Vom Typ her handelt es sich um eine Motte, denn der Haupthügel ist mit dem Aushub des künstlich angelegten Wassergrabens aufgeschüttet worden. In der Hauptburg befindet sich der quadratische Wohnturm, der von einem doppelten Mauerring umgeben ist und durch ein Zwingersystem ehemals nur von der Vorburg aus zu erreichen war.  Bei zahlreichen Kirchen, Klöster und Burgen des Rheinlandes lässt sich als Ursprung für das verwendete Baumaterial eindeutig der ,,Steinbruch Römerkanal” nachweisen. Dieses Material wurde vornehmlich vom 11. bis 13. Jahrhundert verwendet. Auch in der Hardtburg finden wir Reste der römischen Eifelwasserleitung wieder, zu sehen ist allerdings nur ein einziges Bruchstück: In der Südecke des Wohnturmes, etwa in Augenhöhe, ist ein eindeutig zuzuordnendes Stück Kalksinter aus der Eifelwasserleitung verbaut worden.

Quelle: Hinweistafel auf der Burg

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  Schloss-Brühl

Schloss Brühl

Clemens August von Wittelsbach, Kurfürst und Erzbischof von Köln (1700-1761), begann im Jahr 1725 mit der Errichtung des hier zu sehenden Schlosses. Clemens August erlebte die Fertigstellung des Schlosses nie. Die Fürstenresidenz wurde nach den Bauplänen des Architekten Francois de Cuvilliès ganz im Stil des Rokoko errichtet. Das Imposante und einzigartige Treppenhaus und die barocke Gartenanlage machen das Schloss zu einem lohnenden Ausflugsziel.             

weitere Info unter:schlossbruehl.de

  Burg Schweinheim

Burg Schweinheim

Am südlichen Ortsrand des kleinen Dörfchens Schweinheim bei Euskirchen,  finden wir Burg Schweinheim.  1333 wird in der Geschichte Schweinheims,  Dorf und Gericht als jülisches Lehen genannt. Die einstige Burg war von einem zweiteiligen Wassergraben umgeben. Von der Burg die heute als landwirtschaftlicher Betrieb fungiert, sind nur noch ein Teil der Vorburg und ein Eckturm zu sehen, da im 19. Jahrhundert der größte Anteil der Burg abgerissen wurde. Die historischen Nachweise über Burg Schweinheim liegen heute gänzlich im Dunkeln, da es so gut wie keine schriftlichen Zeugnisse über diesen Burgenbau gibt.

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  Burg Kirspenich

Burg-Kirspenich

Diese schöne Burg mit ihrem romantischen Charakter befindet sich im kleinen Örtchen Kirspenich bei Bad Münstereifel, und beweist das die Renovierung eines alten Gemäuers eine lohnende Sache sein kann. Als Wasserburg wegen Streitigkeiten zwischen Kurköln und den Herzögen von Jülich errichtet. 1278 erstmals erwähnt.                                                                

weitere Info unter: wasserburgen.de

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  Burg Reifferscheid

Burg Reifferscheid

Reifferscheid ist eine Burg-Tal-Siedlung wie sie in der Nordeifel im Mittelalter typisch war.  Der schöne Burgort erhebt sich imposant  über das Tal und  lädt die Besucher zum Verweilen ein. Die sehenswerte Burganlage gehört zur Gemeinde Hellenthal und ist mit dem Auto gut zu erreichen ( mutige Autofahrer können den steilen Anfahrtsweg bis zum Matthiastor, dort befindet sich ein Parkplatz hochfahren).

zur Geschichte
Die Burg wird 1130 erstmals als “castrum” erwähnt. Seit 1390 findet sich für Reifferscheid die Bezeichnung “stat”. Nach einem Brand von 1669 erfolgt der Wiederaufbau der Burg. Französische Truppen schleifen 1689 die Befestigungsmauern von Stadt und Burg. Im 19. Jahrhundert wird die Burg als Steinbruch genutzt, ein Teil der Gebäude niedergelegt. Das Matthiastor und die Befestigungsanlage gehöhren dem 14. Jahrhundert an, die heutige Fachwerkbebauung stammt aus dem 17.-19. Jahrhundert. Von der ehemaligen Pfarrkirche “St.Matthias”blieb der dreiseitige Chor von 1489 erhalten; die heutige Form erhielt sie durch einen Umbau von 1865-67.
 
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Quelle: Hinweistafel an der Burg.

  Burg Arloff

Burg Arloff

Im 13. Jahrhundert entstand Burg Arloff in der Nähe der Erft am Ortsrand von Arloff in Richtung Iversheim. Die Burg gilt als eine der ältesten Burgen in Nordrhein-Westfalen. Der große vierstöckige  Wohnturm ist noch  heute in einem gut erhalten Zustand. 1699 entstand der barocke Wohnbau. In der angrenzenden Mühle wurde seit Urzeiten das Getreide der in der Umgebung lebenden Landwirte gemahlen. Die Burg und seine Nebengebäude werden bis heute landwirtschaftlich genutzt.

Weitere Info unter: wisoveg.de

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  Burg Satzvey

Burg Satzvey

Die Burg wurde erbaut: Anno Domini1396 - 1406. Letzte Erweiterung 1901.

Quelle: Hinweistafel vor der Burg.

weitere Info unter: burgsatzvey.de

  Burg Pyrmont

Pyrmont

952 wurde der Berg Pyrmont erstmals erwähnt. Die erste Erwähnung der Burg Pyrmont gab es wahrscheinlich 1225, der Sohn des Erbauers Kuno von Schönberg, Kuno der II., nannte sich schon 1225 Herr zu Pyrmont. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzer der Burg mehrfach. 1963 erwarben die Architekten Henrich und Petschnigg die Burg und beginnen mit dem Wiederaufbau. Ganz im Gegenteil zu der Architekturauffassung der 60er Jahre entschließen sich die Architekten zur Ein-und Unterordnung. Seit 1990 ist die schöne Burg zur Besichtigung freigegeben, um mit den Einnahmen den Fortbestand der Burg zu sichern.

Weitere Info unter: burg-pyrmont.de

  Burg Kendenich

Burg Kendenich

Barockes Wasserschloss des 17. Jahrhunderts. Eine Burg wird in Kendenich erstmals 941 urkundlich erwähnt. Das heutige Herrenhaus wurde 1660 von Johann Sigismund Raitz von Frentz errichtet, die östliche, zur Rheinebene hin ausgerichtete Vorburg stammt von 1667. Nord-und Westflügel der ehemals als Wirtschaftsgebäude dienenden Vorburg wurden im 18.und 19.Jahrhundert gebaut. 1766 erwarben der Kölner Bürgermeister Maria Franz Jakob Gabriel von Groote und seine Ehefrau Maria von und zu Pütz  die Burg. Ein Allianzwappen der beiden Familien findet sich im Giebelfeld der repräsentativen östlichen Torzufahrt. Von 1821 bis 1964 stand die Burg im Besitz der Familie Kempis, die um 1841 das Eingangsportal zum Herrenhaus im klassizistischen Stil umgestalten ließen. 1981/82 umfangreiche Restaurierungs und Umbauarbeiten, bei denen im Haupthaus der Vorburg Wohnungen eingerichtet wurden.

Quelle: Hinweistafel an der Burg

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  Burg Niederkastenholz bei Euskirchen

Burg Niederkastenholz

Wasserburg Niederkastenholz befand sich zu Anfang im Besitz der Abtei Kornelimünster die sich in der nähen von Aachen befindet. Der älteste Teil der Burg stellt den gut restaurierten massiven Bruchsteinwohnturm aus dem 12. Jahrhundert dar. 1752 bis 1756 wurde eine Probstei an die mittelalterliche Hauptburg angebaut, die sich heute in privatem Besitz befindet, und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Die winkelförmig angelegte Hauptburg mit der getrennten Vorburg und Wirtschaftsgebäuden ist vorwiegend aus Bruchstein gemauert und war ursprünglich mit einem Wassergraben umgeben der im 19. Jahrhundert bis auf einige kurze Teilstücke zugeschüttet wurde. Am Tor in nördlicher Richtung kann man noch heute Baureste einer Zugbrückenanlage betrachten.

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  Burg Veynau

Burg Veynau

Erste Erwähnung der Burg 1340, damals erhält Dietrich Schinnemann von Aldenhoven die Burg  von den Markgrafen von Jülich zu Lehen. Bis in die heutige Zeit  wechselte die Burg den Besitzen sehr häufig und ist seit 1990 im privaten Besitz von Professor Harald Freiherr von Elmendorff. Die Burg nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Zu finden ist Burg Veynau  an der Autobahn A1, Ausfahrt  Wisskirchen, dann Richtung Obergartzem.

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  Burg Zievel

Burg Zievel

1766 pachtete die Familie Krewel, die Burg und kaufte sie 1822 mit allen Ländereien. Die Familie Krewel ist noch heute Eigentümer des Anwesens und hat das Gelände um die Burg zu einem Golfplatz umgestaltet. Erste Erwähnung der Burg Zievel war um 1107, damals  freies Eigentum der Grafen von Limburg.

weitere Info unter:gcburgzievel.de

  Tiergartentunnel von Burg Blankenheim

Burg Blankenheim

Die ältesten Spuren der Wasserversorgung von Burg Blankenheim führen in den Winter des Jahres 1468/69. Die Ehe des letzten Blankenheimer Grafen Wilhelm II. (+1468) war Kinderlos geblieben, er hatte deshalb keinen direkten Nachfolger. Graf Dietrich III., der in dieser Zeit von Manderscheid aus die Grafschaft Blankenheim übernommen hatte, ließ eine technisch aufwendige Wasserleitung von der einen Kilometer entfernt liegenden ,, Alten Quelle ” in der ,, Renn ” zur Burg bauen. Da der Höhenunterschied zwischen Quelle und Burg relativ gering war, musste eine möglichst kurze Trasse ausgebaut werden. Aus diesem Grunde wurde eine hochtechnische Wasserleitung gebaut. Ein 13m tief eingeschnittenes Tal wurde nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren mittels einer Druckleitung aus Holzrohren durchfahren, und der anschliessende Bergsporn ,,Tiergarten” wurde durchtunnelt. Mit dieser bezüglich ihrer Wasserversorgung äusserst aufwendigen Technik steht Bug Blankenheim in der Burgenlandschaft ziemlich einzig da.                                              

   Textquelle: Hinweistafel am Tiergartentunnel

weitere Info unter: tiergartentunnel.de

  Kasselburg

Kasselburg

Bei Pelm nicht weit von Gerolstein in der schönen Eifel, befindet sich die Kasselburg. Der Ursprung dieser Burg ist historisch nicht ganz geklärt, man nimmt aber an das dieses Bauwerk etwa um 1200 errichtet wurde. Der 37 Meter hohe Torturm wurde wahrscheinlich mitte des 13.Jh. von den Herren von Blankenheim erbaut. Die Burg und  ihr schöner Wohnturm sind schon von weit her sichtbar, und befindet sich in mitten des Adler- und Wolfspark Kasselburg. In diesem Wildpark kann man Wölfe in Freigehegen beobachten, und eine imposante Greifvogelschau mit Flugvorführung bestaunen.

54470 Pelm bei Gerolstein

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  Tomburg

Tomburg

Auf dem Tomberg befand sich im 4.Jh. eine römische Anlage. Die Burg entstand vermutlich 900, und wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten stark ausgebaut. Um 1000 residierten hier Pfalzgraf Ezzo und seine Gemahlin Mathilde, eine Schwester Ottos III. Tochter Richeza wurde Königin von Polen, Sohn Otto erbte die Pfalzgrafschaft, wurde Herzog von Schwaben und starb 1047 auf der Tomburg. Die Burg mit Gütern und Rechten gelangte an andere Herren, um 1090 an die Grafen von Kleve, 1230 an die Herren von Müllenark, die hier die Herrschaft Tomburg aufbauten und sich von Tomburg nannten. Während des Niederganges der kleineren Herrschaften etwa ab mitte 14.Jh. betätigten sich auch die Tomburger als Raubritter. Nach 1420 gab es durch Erbteilung mehrere Besitzer. Die Burg verfiel mehr und mehr, wurde jedoch stark mit Feuerwaffen bestückt. In einem Streit zwischen Friedrich von Sombreff, Herr zu Tomburg und Landskron, und dem Herzog von Jülich eroberten die Jülicher die Tomburg am 7.Sept.1473 und zerstörten sie.

Textquelle: Hinweistafel vor der Burg, des Eifel-und Heimatverein Rheinbach 1971

Die Burg-Ruine finden Sie bei 53359 Rheinbach-Wormersdorf / Beschilderung im Ort folgen.

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  Burgruine Hemmerich

Burg Hemmerich

Die Burgruine Hemmerich findet man bei Bornheim-Hemmerich auf der Jennerstraße mitten im Ort. Diese Burg wurde über einer ehemals römischen Siedlung erbaut. Im 18. Jahrhundert gestaltete man das Bauwerk im rheinischen Rokoko mit Freitreppen, Balustraden, Torpavillon und französischem Garten neu. Kurz nach dem 2.Weltkrieg brannte die Burg ab und wurde nie wieder aufgebaut, und als Ruine dem Zerfall überlassen. Der heutige Eigentümer ist die Familie Nordeck, die noch in den erhaltenen Nebengebäuden wohnhaft ist.

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