Freilichtmuseum Kommern

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  Römische Grabkammer Nehren

Grabkammer NehrenM

Oberhalb der Ortschaft Nehren im Landkreis Cochem-Zell an der Mosel, findet man in den Weinbergen eine römische Grabanlage. Die Grabanlage aus dem 3.-4. Jhd. n. Chr. beherbergt einen komplett erhaltenen antiken Raum der durch seine originale feudale Ausmalung und Ausstattung Einzigartigkeit in der Region ist. Der 1974 rekonstruierte Grabbau besteht aus zwei Grabkammern in der Form von Grabtempeln, die als Schutzbau dienen.

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  Römische Villa Nennig

Mosaik Nennig

1852 fand ein Feldarbeiter ein Stück Mosaik aus farbigen, leuchtenden Steinchen. Es handelte sich um die Abbildung eines Löwen. Die Gesellschaft für natürliche Forschung in Trier legte nach dem Bekanntwerden des Fundes einen fast unversehrten und vollständigen Mosaikboden frei, und überdachte es mit einem Schutzbau. Dieser prächtige Mosaikboden hatte eine Größe von etwa 160m² und ist heute einer der bedeutendste seiner Art nördlich der Alpen. Bei späteren Grabungen legte man die Reste einer ehemaligen Palastvilla frei, die nach Ausmaßen und Ausstattung einer der imposantesten Anlagen dieser Bauart in den ehemaligen Provinzen des römischen Reiches darstellt. 1960 restaurierte man unter der Leitung des Landesmuseums Trier das Mosaik und kam zu dem Schluss, dass das hier gezeigte Mosaik aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. stammt.

weitere Info unter: http://www.kulturbesitz.de/museen/roemische-villa-nennig

  Archäologiepark Römische Villa Borg

Villa Borg

Lassen Sie sich in den römischen Lebensstil ab dem frühen 1. Jahrhundert n. Chr. versetzen. Erfahren Sie alles über die römische Badekultur, Baustil, Kochkunst und die Lebensweise der römischen Gesellschaft  im Archäologiepark Römische Villa Borg. Die aufwändig und prächtig rekonstruierte Badeanlage, sowie das Herrenhaus, Küche und weitere Nebengebäude spiegeln dem Besucher die Kultur und Lebensweise der römischen Bewohner einer der größten Villenanlagen ihrer Art in Europa wieder. Viele Originalfundstücke und Repliken lassen sich im Museum das sich im Hauptgebäude (Herrenhaus) befindet betrachten. Für das Leibliche wohl sorgt das freundliche Personal in der Taverne mit allerlei römischen Speisen und Getränken.

weitere Info unter: http://www.villa-borg.de

  Römischer Tumulus und Römisches Stelengrab in Nickernich

Tumulus M

In Nickenich wurden Überreste eines römischen Grabmals entdeckt, der sogenannte Tumulus, dessen aufwendiger steinerner Rundbau mit Tuff aus dem Römerbergwerk Meurin erbaut wurde, und vom Wohlstand der bestatteten Personen zeugt.  Eine weitere lebendige Erkenntnis vom beeindruckenden Totenkult der römischen Gesellschaft ist das in 2010 enthüllte römische Stelengrabmal. Das Original befindet sich im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Beide Denkmäler sind am Nickenicher Sportplatz zu besichtigen.

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  Villa Rustica in Blankenheim

Villa BlankenheimM

Beeindruckend steht er da, der rekonstruierte Säulengang (Portikus) des römischen Landgutes (villa rustica) in Blankenheim aus Stahl, im Design unserer Zeit. Das römische Landgut erlebte in seiner Blütezeit vom 1. bis 4. Jahrhundert zahlreiche Umbauten und Erweiterungen, die letztendlich eine der Größten Landgutanlagen aus römischer Zeit in der Eifel entstehen ließen.   Die gesamte Villenanlage weist eine Länge von ca. 250 Meter und eine Breite von etwa 120 Meter auf. Die meisten Nebengebäude werden durch obererdig sichtbare Rekonstruktionen dargestellt. Die römischen Überreste der Küche sowie des Badetraktes lassen sich durch begehbare Glasscheibe vom Besucher betrachten.

weitere Info unter:http://www.roemervilla-blankenheim.de

  Römische Villa Echternach

Roemische Villa Echternach

1975 fand man am südwestlichen Rand der Altstadt von Echternach beim Anlegen eines künstlichen Sees (Echternacher See) die Überreste einer Ummauerung eines gallo-römischen Gutshofs, der in der Nähe der ehemaligen römischen Fernstraße von Trier nach Reims lag. Die gesamte antike Wohnanlage ist durch wieder aufgemauerte Fundamente anschaulich dargestellt. Die vollständig freigelegte Villa Rustica gleicht mit ihren Ausmaßen von 118 x 62 m einem Palast, entsprechend luxuriös waren die zunächst mehr als 40, später sogar bis zu 70 Räumen allein im Erdgeschoss mit Innenhöfen, Mosaikfußböden, Wasserbecken, Marmortäfelungen, Säulengängen, und Fußbodenheizung ausgestattet. Im Eingangs Bereich des Museums wird dem Besucher mit gestellten Alltagszehnen in Lebensgröße, ein Eindruck vom Leben einer gallorömischen Familie aus der römische Antike vermittelt.  

weitere Info unter: http://www.mnha.public.lu

  Römische Villa Urbana bei Longuich an der Mosel

Villa Urbana

1984 fand man am südwestlichen Ortsrand von Longuich die Mauerreste einer großen römischen Landvilla . Die archäologischen Untersuchungen der Fundreste lassen es zu, die Datierung der ersten Bauphase  in der Mitte des 1.Jahrhunderts n.Chr. anzusiedeln. Die rekonstruierte Villa  Urbana zeigt den Badetrakt  aus dem 2. Jahrhundert n.Chr. Da die meisten römischen  Steinbauten im frühen Mittelalter von der ansässigen Bevölkerung als Steinbuch genutzt wurden, fand man auch hier nur noch Mauerreste, Reste einer Fußboden- und Wandheizung, Verkleidungen aus Marmor und Mosaike der Villa im Erdreich. Man vermutet, dass das Baumaterial der Villa Urbana beim Bau der Burg Longuich wieder verwendet wurde,  in der sich heute ein Weingut samt Hotel und Restaurant (Alte Burg Longuich) befindet,  und  von der Burgfamilie Mertes in der sechsten Generation bewohnt wird.

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  Römischer Sarkophag in Zülpich-Enzen

Sarkophag Enzen

1977 wurde in Zülpich-Enzen bei Kanalarbeiten ein schwergewichtiger römischer Sarkophag aus rotem weißgerändertem Sandstein aus dem 3. Jahrh. n. Chr. geborgen. Der mit Bleiklammern versehene Sarkophag hat eine Länge von 2.5 Meter, eine Höhe von 1 Meter und eine Breite um die 0,9 Meter. Der Sandsteinsarg war teilweise mit einem Fischgrätenmuster verschönert, und mit einem 0,43 Meter hohen Sandsteindeckel aus hell rosafarbenem, weichem Sandstein verschlossen. Der Sandsteindeckel wies die Form zweier sich durchkreuzender Giebel auf. An Hand der Ausstattung des Grabes und der reichhaltigen und kostbaren Beigaben, die da waren, Schminkzubehör, Haarnadeln, Schmuck aus Gold und Silber u.v.a., ist anzunehmen, dass es sich hier um ein Grab einer weiblichen Person aus dem  Jahr um ca.360 n.Chr. handelt. Der Sarkophag wurde 2010 auf dem Friedhof in Enzen an seinem jetzigen Standort  mit einem zweiten Steinsarg  von nicht gesicherter Herkunft neu aufgestellt.

weitere Info unter:http://www.enzen-online.de

  Limes Wachturm bei Rheinbrohl

Wachturm Nr.1

Bei Rheinbrohl in direkter Nähe des Rheins finden wir am Beginn des Obergermanisch-Raetische Limes den Wachturm 1/1. Dieser 1973 rekonstruierte Wachturm stellt den ersten von ca. 900 Wachtürmen entlang der römischen Grenzanlage Limes dar. Das römische Imperium betrieb diese Grenze zwischen dem damaligen freien Germanien und den römischen Provinzen Obergermanien und Raetien von 100 bis 260 n. Chr.  Der nach heutigen Erkenntnissen als überwachte Wirtschaftsgrenze errichtet Grenzwall verläuft vom Rhein bei  Rheinbrohl bis nach Regensburg an der Donau und weist eine Länge von nahezu  550 Kilometer auf. Der Limes ist das längste archäologische Bodendenkmal in Deutschland,  und wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe der Menschheit anerkannt.

weitere Info unter:http://www.rheinbrohl.de

  Der Strotzbüscher Tumm – Römischer Grabhügel

Tumm

Südlich von Strotzbüsch an der B 421 in Richtung Hontheim findet man gut sichtbar einen römischen Grabhügel aus dem 3. Jahrhundert. Der römische Tumulus (Grabhügel) wurde 1821 zum ersten Mal freigelegt und teilweise wieder zugeschüttet. Erst 1976 wurde die gallo-römische Familiengrabstätte eines Großgrundbesitzers archäologisch untersucht und unter Schutz gestellt. Die aus mächtigen Rotsandsteinquadern aufgebaute und tonnenförmig überwölbte Grabkammer war ursprünglich mit bis zu 6m Erdreich hügelförmig abgedeckt. Seit 2003 überspannt der jetzige Schutzbau das römische Bodendenkmal.

weitere Info unter:http://jahrbuch-daun.de

  Römischer Tempelbezirk Tawern

Roemischer Tempelbezirk Tawern

Oberhalb der Ortschaft Tawern zwischen Mosel und Saar auf dem Metzenberg finden wir  den römischen Tempelbezirk Tawern. 1986 bis 1988 wurden die archäologischen Befunde des Tempelbezirks teilweise wieder hergestellt. Das Heiligtum stammt  aus dem 1.Jahrhundert n. Chr., und wurde etwa bis ins 4. Jahrhundert n.Chr. genutzt. In der Zeit des römischen Imperiums verlief in unmittelbarer Nähe die römische Fernstraße vom Mittelmeer über Metz nach Trier, die die Platzwahl zum Bau der Kultstätte an dieser Stelle begünstigt haben muss. Einige archäologische Fundstücke ergaben, dass hier dem Hauptgott Merkur (Mercurius, römischer Gott der Händler und Diebe) gehuldigt und geopfert wurde. Ein Highlight ist der Fernblick von fast 15 km bis nach Trier, bei klarem Wetter. Sie erreichen das Heiligtum vom Parkplatz am Ende der Bachstraße in Tawern über einen kleinen bergauf Weg von 750 m in ca.10 Minuten.

weitere Info unter: http://www.roemisches-tawern.de

  Römischer Abwasserkanal - Köln/Kleine Budengasse

Abwasserkanal- Budengasse

In Verbindung mit dem Bau der römischen Stadtmauer aus Stein in der 2. Hälfte des 1. Jahrhunderts n.Chr. erhielt die Stadt zugleich ein leistungsfähiges unterirdisches Abwassernetz. Die Gullys in den Straßen nahmen Regen- und Brauchwasser auf, ungenutztes Frischwasser wurde in die Kanäle geleitet.

Der Bau des Kanalsystems war eine hervorragende Ingenieurleistung.  Die großen  begehbaren Stammkanäle, mindestens neun, entwässerten mehrheitlich nach Osten in den Rhein.  Wände und Wölbungen aus Naturstein und/oder  römischen Zement (opus caementitium mit Bruchstein) errichtet. Zur Pflege und Reinigung gab es Einstiegsschächte.
Die Kanalsohle liegt rund 9,50 Meter unter der heutigen Straßenhöhe und somit 4,50 Meter unter der römischen Straßendecke. Die Kanalwände sind aus abwechselnd 4 oder 5 Querlagen aufgebaut.
 
Textquelle: Hinweistafel am römischen Abwasserkanal

weitere Info unter:http://www.museenkoeln.de

  Römische Wasserleitung Pölich

WasserleitungPoelich

In römischer Zeit wurden nicht nur Wasserleitungen zur Versorgung von großen Ansiedlungen wie Köln, Trier, Xanten oder auch Mainz gebaut, sondern auch für die Versorgung von römischen Villen (villa rustica). Zu diesen Leitungen zählt auch die römische Wasserleitung Pölich im Moseltal. Ein unterirdisches Bewässerungssystem (Qanat) versorgte hier eine römische Siedlung über einen in den Schieferfelsen gebauten Tunnel mit Trinkwasser. Der etwa 430 Meter lange Tunnel verläuft hier annähernd parallel zum Berghang. Das faszinierende an dieser Leitung ist, dass sie  noch heute funktionstüchtig ist, und  nach ca.1800 Jahren die Gemeinde mit Trinkwasser Versorgt.

Lage googleMaps:  http://maps.google.de

  Römische Villa Mehring

Mehring

1983/1984 wurde die römische Villa Mehring die im Jahre 1982 entdeck wurde teilweise wieder aufgebaut und konserviert. Die römische Villa Mehring ist eines der größten Herrenhäuser (Villa rustica) in der näheren Umgebung von Trier. Der Grundriss dieser Villa entspricht dem weitverbreiteten Villentyp »Bollendorf« mit zwei Eckrisaliten (Ecktürmen) und dazwischenliegendem Porticus (Säulengang). Mit ca. 48 x 29 m und etwa 25 Räumen, gut erhaltener Feuerstelle (Präfunium), Reste von Mosaiken, Wand- und Deckenmalereien, sowie eine Badeanlage ist die römische Villa Mehring eines der schönsten Beispiele römischer Baukunst im Bereich der Mosel. 355 n.Chr. wurde dieser Herrensitz vermutlich durch die Germaneneifälle teilweise zerstört, und danach wahrscheinlich mit  unterworfenen Germanen zwangsbesiedelt. 407 n. Chr. datiert man die endgültig Zerstört.

Zieladresse:In der Kirchheck 24, 54346 Mehring.                      Lage googleMaps: http://maps.google.de

  Römische Wasserleitung Waldrach

Walrach

1974 wurde bei Bauarbeiten  im Ruwertal, genauer; nahe der Ortschaft Walrach im westlichen Talhang  eine römische Wasserleitung  entdeckt. Die folgenden archäologischen Untersuchungen zeigten, dass dieses Aquädukt zur Wasserversorgung des römischen Triers genutzt wurde. Durch die zumeist unterirdisch verlaufende Leitung wurde das Wasser durch Abzweigung der beiden Flüsse Ruwer und Riveris entlang des Ruwertals mit einem Gefälle von 0,6 0/00 bis in die 13 Kilometer entfernte Römerstadt Trier geführt. Heute kann man in der Umgebung von Walrach einige Rekonstruktionen aus  original  Baumaterial der römischen Wasserleitung betrachten.

weitere Info unter: www.ruwer-hochwald-radweg.de

  Römische Kaiservilla Konz (Mosel)

Kaiservilla Konz

1959 entdeckte man beim Bau der neuen Pfarrkirche St. Nikolaus in Konz die Überreste einer prachtvollen Villa. Das Bauwerk wird  Valentinian I. (364–375) zugeschrieben, und fungierte vermutlich als Sommerresidenz des römischen Kaisers. Ausgezeichnete Funde, darunter Diatretglas, ein Goldschatz, sowie edle Ausstattungsreste, Wandmalereien und Marmor Beläge zeugen vom einstigen Luxus. Kaiser Valentinian I. soll hier mehrere Gesetze erlassen haben, und Ausonius verfasste in diesem Palast vermutlich seine berühmten Mosella. Heute kann man nur noch einzelne Bauelemente des Palastes betrachten, die das einst luxuriöse Anwesen oberhalb der Saarmündung in Konz erahnen lassen

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  Römerbergwerk Meurin

Roemerbergwerk

An der B256 bei Kretz finden sie das Römerbergwerk Meurin. Schon die Römer bauten vor 2000 Jahren in diesem Bergwerk Tuffstein ab. In der voll überdachten Anlage wird dem Besucher mit zahlreichen Großleuchtbildern und einem 3D-Film die antike unterirdische Arbeitsweise anschaulich erklärt. Im Außenbereich  kann man anhand einer Werkzeugschmiede, einer Steinmetzhütte und einer originalen Krananlage die Arbeitsweise der antiken Baumeister studieren. 

weitere Info unter: http://vulkanpark.com

  Villa Otrang in Fließem bei Bitburg

Villa Otrang

In unmittelbarer Nähe der Römerstraße nach Köln errichteten die Römer die Villa Otrang im heutigen Fließem. Die Villa Rustica stammt vermutlich aus dem 1. Jahrhundert nach Chr. Durch mehrfache Erweiterung der Villa bis ins 3. Jahrhundert ist dieser antike Baukomplex mit 66 Räumen eine der größten und besterhaltenen römischen Villenanlagen nördlich der Alpen. Die fast vollständig erhaltenen Mosaikböden, Bäder und Hypokaust- Heizungen lassen die Annahme zu, dass dieses römische Landgut von Römern aus der Oberschicht genutzt und bewohnt wurde. Der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm IV kaufte das gesamte Gelände 1838, und baute Schutzhäuser für die antiken Denkmäler, die ihrerseits heute wiederum unter Denkmalschutz stehen. Villa Otrang ist beinahe das ganze Jahr über geöffnet.

weitere Info unter: http://villa-otrang.de

  Römertempel vor Hirschberg

Hirschberg

Matronenheiligtum zur Verehrung der ,,Matronae Fachinehae”. Zum Teil erhalten: Fundamente und (wenig) Aufgehendes eines gallo - römischen Umgangstempels aus Kalkbruchstein - und Grauwackemauerwerk. Der Tempel ist wahrscheinlich Teil eines grösseren Kultbezirkes. Ca. 100m nordöstlich ehemalige Quelle. Zeitstellung: 2.- 4.Jahrh. n. Chr. (Blütezeit 3./4. Jh.). Ausgegraben 1963 (Rhein. Landesmuseum Bonn); rekonstruiert 1976 (Gem. Nettersheim/ Rhein.Landesmuseum Bonn).

Quelle: Hinweistafel am Tempel

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  Heidentempel bei Kreuzweingarten

Heideltempel Kreuzweingarten

Im Jahre 1928 legte Pfarrer Nicola Reinartz die Reste dieses römischen Bauwerks frei. Die Entstehung des Gebäudes dürfte in das 2. Jahrhundert n. Chr. fallen. Nach der Nutzungsart handelt es sich wahrscheinlich um die Unterkunft eines Aufsehers der römischen Wasserleitung oder die Hochwarte eines Benefiziarpostens(Straßenpolizeistation). Im Jahre 1971 wurde auf Veranlassung der St.Hubertus-Schützenbruderschaft Kreuzweingarten-Rheder Renovierungsarbeiten an dem sogenannten Heidentempel durchgeführt.

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  Römische Wasserleitung Mainz

Am Standort des heutigen Mainz (Moguntiacum) gründeten die Römer um 18 und 13 v.Chr. ein Heerlager. Die strategische Lage am Rhein ließ das Militärlager schnell zu einer der wichtigsten Stützpunkte in dieser Region anwachsen. Unter Kaiser Vespasian (69-79 n.Chr.) war es erforderlich eine 9 Kilometer lange Wasserleitung zur Trinkwasserversorgung des Lagers zu bauen. Das Aquädukt versorgte die damalige Bevölkerung mit 7000 Kubikmeter frischem Wasser aus Quellen westlich von Mainz, die heute im Stadtteil Finthen lägen. Das Kanalbauwerk wurde ganz aus Stein und römischem Beton (Opus caementicium) gebaut, und verlief zum größten Teil unterirdisch. Nach ca. 7 Kilometer musste das Wasser mittels einer Aquäduktbrücke in bis zu 25 Meter Höhe über das Zaybachtal geführt werden. Die Reste dieser Aquäduktbrücke aus Stein und Beton vermitteln uns noch heute, wie imposant das Bauwerk zur Zeit des römischen Imperiums dagestanden hat.

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  Römertempelbezirk-Görresburg bei Nettersheim

Römertempelbezirk-Görresburg
Römertempelbezirk-Görresburg

Ausgrabungen im Jahre 1909 sowie in jüngerer Zeit brachte Erkenntnisse über den Aufbau dieses heiligen Bezirkes aus der Römerzeit. Eine Umfassungsmauer schließt drei kleine Bauten(,,celloe”)ein. Bei der größten, nördlichen Cella handelt es sich um ein Heiligtum vom Typ,,gallo-römischer Umgandstempel”. Hier wurden die Aufanischen Matronen verehrt, wie die Inschriften auf den ihnen gewidmeten Weihesteinen bezeugen. Die Matronen waren einheimische Mutter-(Fruchtbarkeits-) und Schutzgottheit, meist als Dreiheit dargestellt. Ihre Beinamen leiten sich vermutlich von Personen-Sippen-oderStammesnamen her. Die meisten der 40 Inschriftensteine hatten Angehörige einer nahen Benefiziaier-(Straßenpolizei-)Station gestiftet. Südlich, dicht außerhalb dieses abgeschlossenen Bereichs, finden sich weitere Gebäudereste, wahrscheinlich die Ausläufer einer  dorfähnlichen Siedlung(,,vicus”). Nördlich des Heiligtums ist heute noch ein Hohlweg erkennbar, der auf die römische Straße nach Marmagen hinunter führt. Die Teilrekonstruktion der gesamten Anlage durch flache Aufmauerung erfolgte entsprechend den Grabungsbefunden mit Kalkstein-und Grauwackemauerwerk. Bauzeit ca. 2.-4. Jahrhundert.

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  Römische Kalkbrennerei Iversheim

Kalkbrennerei

Die Römische Kalkbrennerei von Iversheim wurde im 3. Jahrhundert n.Chr. erbaut. 1966 wurde die Anlage bei der Verlegung einer Wasserleitung entdeckt und vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege (Landschaftsverband Rheinland) 1966-68 ausgegraben. Dabei ist es erstmals im Rheinland gelungen, eine komplette Industrieanlage (mehrere Brennöfen) der römischen Zeit freizulegen, ihre Funktion zu untersuchen und das Bauwerk für die Öffentlichkeit (seit 1970) zugänglich zu machen.

weitere Info unter:http://www.bad-muenstereifel.de

  Römische Funde in Niederkastenholz

Kastenholz

Dem Laurentius-Brunnen ist in seiner heutigen Form sein römischer Ursprung nicht mehr anzusehen, allerdings ist der aus Sandstein gefertigte Brunnenkranz in Niederkastenholz noch erhalten. Das Gußmauerwerk beim Brunnen und jenseits der Strasse ist eindeutig römisch und und stand mit den Bauten einer nördlich der Kirche nachgewiesenen Villa rustica in Verbindung. In der Kirche St.Laurentius ist Baumaterial aus dem Abbruch der Eifelwasserleitung nach Köln mehrfach verwendet worden. Schon bei der Stufe im Eingang zum Kirchhof handelt es sich um eine Sinterplatte, die aus der Kalkablagerung in der Eifelwasserleitung gefertigt worden ist. Auch in der Kirche findet man dieses Material noch mehrfach verwendet, z.B. für eine Ruhebank in der Eingangshalle

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  Heidentempel bei Nöthen / Pesch

Umgangstempel

Bei dieser Tempelanlage handelt es sich um ein sogenanntes Matronenheiligtum. Dieser Tempelbezirk setzt sich aus drei Bauperioden zusammen. Baubeginn Mitte 1.Jh., 2. Periode Anfang 3.Jh., letzte Mitte 4.Jh. Die Anlage wurde 1913-1918 Ausgegraben. Zu erreichen ist dieses archäologische Denkmal von  naheliegenden Parkplätzen die sich zwischen den Orten Nöthen und Pesch befinden.

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  Römischer Steinbruch bei Kall

Römischer-Steinbruch

Die getreppte Felswand zeigt auf mehr als 10m Breite senkrecht geführte Schrotgräben; offensichtlich wurde hier ehemals unter anderem langrechteckige Quader von ca.10m Stärke freigeschrotet. Die vorhandenen Flächen sind teilweise geglättet; vor allem die bogenförmig angeordneten kammstrichartigen Schlagspuren bezeugen römische Abau-und Steinmetztechnik. Datierende Hinweise fehlen. Man darf allerdings vermuten, dass hier ein Jahrhundert-wie an den ,, Katzensteinen “ bei Mechernich-Katzvey-Steine nur für den gelegentlichen Bedarf und damit nebenerwerblich gebrochen hat.  Werkstücke aus dem rötlichen Bundsandstein der Nordeifel wurde in römischer Zeit für den Bau von Gebäuden, die Abdeckung von Wasserleitungen, für Weihesteine, Urnen, Sarkophage und Grabdenkmäler gleichermassen verwendet.

Quelle: Dr.H.G. Horn, Die Römer in Nordrhein-Westfalen,1986

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  Villa rustica bei Nettersheim-Roderath

Roderath

In den Jahren 1984 bis 1989 wurden hier die Überreste eines römischen Bauernhofes (villa rustica) freigelegt. Anhand des Fundmaterials, hauptsächlich Dachziegelbruchstücke und Keramikscherben, konnte festgestellt werden, dass dieser Ort bereits zur Zeit Christi Geburt besiedelt war. Der Siedlungsschwerpunkt lag jedoch im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr.

Textquelle: Hinweistafel vor Ort

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  Römervilla Sarabodis in Gerolstein

Sarabodis
Fussbodenheizung

Bei den Vorarbeiten für den Bau der Erlöserkirche in Gerolstein stiessen die Bauarbeiter 1907 auf das Mauerreste einer römischen Villa (Villa rustica). Die Villa Sarabodis ist wie Funde beweisen römischen Ursprungs. Der Grundriss des Gebäudekomplexes lässt eindeutig einen  ländlicher Herrensitz (Villa rustica) erkennen. Diese Landgüter waren in der Kaiserzeit beliebte  Erholungsorte für die reichen Römer. Ein Nachbau der Fussbodenheizung, die damals jeder gut betuchte Römer besass, lässt erahnen wie fortschrittlich die römische Gesellschaft war.

Sarresdorfer Str. 19     54568 Gerolstein

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  Römische Grabkammer Köln-Weiden

Grabkammer
Die Grabkammer liegt ca., 9 km westlich der Stadtmauer des römischen Köln an der römischen
Reisstraße, die über Jülich und Tongeren nach Bavai in Belgien führte. Diese Familiengruft gehört vermutlich  zu einem einzeln gelegenen Gutshof (villa rustica), dessen Gebäude jedoch nicht gefunden worden sind. Die Grabkammer wurde 1843 durch Zufall bei Ausschachtungsarbeiten entdeckt und ihr Zugang teilweise zerstört. Auf Betreiben zweier interessierter Bürger konnte die verschüttete Kammer von einem Bergmann fachgerecht ausgeräumt werden. Nach dem Ankauf durch den preußischen Staat erneuerte man das teilweise eingestürzte Gewölbe und ersetzte die alte durch eine neue anders geführte Trepp. 1844 wurde ein Schutzbau über der Kammer sowie ein Aufseherhaus errichtet und so in beispielhafter Weise der alte Bestand konserviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 Aachener Straße 1328 -Köln-Weiden

  Seitenportal des römischen Nordtores der CCAA

Nordtor

Das römische Nordtor erbaut bei der Gründung der Colonie 50 nach Chr. Der mittlere Torbogenbogen trug auf der Feldseite den Stadtnamen CCAA Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Von den Seitenbögen ist einer 1971 über den hier sichtbar erhaltenen Resten von Tor und Mauer wieder aufgebaut worden.

 Domplatte am Kölner Dom

  Römerturm in Köln

Römerturm
Nordwestlicher Eckturm der römischen Stadtbefestigung. Einziger fast  vollständig erhaltener Turm des ab 50 n. Chr., nach der Erhebung Kölns zur römischen Kolonie errichteten Mauerrings.Reiche, weitgehend original erhaltene Verzierungen bestehend aus mosaikartig angeordneten Ornamenten aus verschiedenfarbigen Natursteinen (Kalkstein, Sandstein, Grauwacke, Trachyt) aus Dem Kölner Raum sowie aus anderen Teilen des Römischen Imperiums. Zinnenkranz um 1900. Sein erstaunlich guter Erhaltungszustand wird dem Umstand verdankt, dass der Turm ab den frühen 14.Jh. als Latrine in den Baukomplex des Franziskanerinnenkloster St. Klara eingebaut war .Nach der Aufhebung des Klosters (1802) im Jahr 1833 Umbau zu einem Wohnturm. 1873 ging er in das Eigentum der Stadt Köln über. 1896/97 Anbau eines neugotischen Hauses (Zeughausstr.17) im Auftrag der Stadt Köln nach Plänen von Carl Moritz. Von 1904 bis 1948 dort Sitz der Domverwaltung. Seit 1983 in Privatbesitz
St.-Apern-Str.- Ecke Zeughausstraße, Köln
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